Kraftortmusik


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Kurzportrait

Wer bin ich

Kraftort Musik

Musik ist die geistige Heimat jedes Menschen. Sie ist der Ort, an welchem wir Kraft, Trost, Freude, Heilung, Wandlung und Berührtsein erfahren. Kraftort Musik ist in meiner eigenen wie auch in der musikalischen Arbeit mit andern Menschen zu meinem Leitwort geworden.
Meine Ausbildung zur Pianistin erhielt ich von verschiedenen LehrerInnen, die mich sehr sorgfältig unterrichteten und denen ich sehr dankbar bin.
Lotte Lauper- Gautschi, Lehrerin während des Gymnasiums und Christoph Lieske, mein Lehrer an der Musikhochschule in Winterthur waren zu Beginn meines Pianistinnenlebens bedeutsam. Nach meinen Abschlüssen in Lehr- und Konzertdiplom in Winterthur folgten Weiterbildungen, welche meine bisherigen Dimensionen sprengten und für mich wegweisend waren. Ulrich Rademacher war für mich ein sehr wichtiger Inspirator, der mir viele Geheimnisse über die Kraft der Musik, ihre Wirkungen und die Energie ihres rhythmischen Strömens offenbahrte. Bernhard Wambach lehrte mich unter vielem anderem, Technik, Textdeutung und Einordnung der Musik in die Geschichte und deren Menschenbilder auf den Punkt zu bringen. Bei ihm lernte ich auch sehr viel über Neue Musik. Die Möglichkeit, mit ihm zu arbeiten, war für mich ein absoluter Glücksfall. Kurse bei György Kurtag ( Komponist) und Vinko Globokar (Komponist und Improvisator )waren Leuchtpunkte, die vieles in mir auslösten, was für meine eigene kreative Arbeit in der Musik sehr hilfreich war.
Wichtig für mich war immer auch der Zusammenhang zwischen musikalischen und persönlichen Wachstumsprozessen, um dadurch das Bewusstsein zu erweitern und die Musik noch direkter zu vermitteln. Dieses Anliegen führte mich zu Lane Arye, einem Sänger und Prozessarbeiter, welcher mir ein schlüssiges Werkzeug in die Hand gab, an diesen Zusammenhängen noch präziser und konkreter zu arbeiten. Diese Arbeitsweise nennt sich „Unintentional Music“. Unter der entsprechenden Seite erfahren Sie mehr darüber.
Lane Arye ist noch heute mein Lehrer und Mentor für Unintentional Music. Seine unterstützende Haltung und seine glasklare analytische Fähigkeit inspirierte mich als Musikerin und als Lehrerin und ich habe dank ihm sehr tiefgreifende Wandlungen durchgemacht.
Seit vielen Jahren lebe ich mit meinem Partner, dem Biobergbauer Lorenz Kunz, auf einem Bauernhof im Berner Oberland und begründete mit ihm zusammen das Projekt kulturland: www.kulturland.ch. Auf dem Bauernhof arbeite ich mit Tieren, mit der Natur und stelle Käse her. Der Zusammenhang zwischen geistiger Nahrung ( Musik) und physischer Nahrung hat mich immer interessiert und es war für mich wichtig, ganz konkret an diesem Zusammenhang zu arbeiten. Eine weitere wichtige Erfahrung war, die Füsse ganz auf den Boden zu stellen. Dies lernte ich von meinem Partner Lorenz Kunz. Diese Bodenständigkeit begleitet mich in meiner musikalischen Arbeit täglich. Auf dem Bauernhof oder auf der Alp an meiner Musik oder mit Menschen an ihrer Musik zu arbeiten, ist immer etwas Besonderes. Ich schätze die Anwesenheit der Naturgeister und spüre die elementare Kraft der Natur, was mir in der Arbeit sehr hilft. Hier entwickelte ich die Musik mit Glocken, die heute fester Bestandteil meiner Konzerttätigkeit ist.
Was ich von allen SchülerInnen gelernt habe, kann ich kaum überblicken. Sie waren es immer wieder, die mich herausforderten, zu neuen Ufern aufzubrechen. Ihnen wie auch meinen verschiedenen LehrerInnen und InspiratorInnen gehört mein grosser Dank.
Ich arbeite sehr breit, weil für mich Konzerte, Kurse und Unterricht gleichwertig nebeneinander stehen. Kein Arbeitsfeld möchte ich missen und in allen liegt der Fokus auf dem Begriff Kraftort Musik.
Ich freue mich, Ihnen auf den folgenden Seiten meine Arbeit und deren Angebote zu zeigen.

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